Die Maus im Fernrohr

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Hörbeispiele

Was soll man von einem musikalischen Programm erwarten, in dem Seemannsgarn gesponnen wird, daß sich die Balken biegen? Fast nur Unfug?! Aber nicht nur!

Am besten man näht sich beide Hosentaschen fest zu und nimmt schon mal an der Reling Platz, zwischen Neptun und Klabautermann. Gute Sicht ist ganz wichtig, sonst erfährt man nie, was es mit der Liebe zwischen zwei Leuchttürmen auf sich hat. Woher wüßte man sonst, daß sich die Insel Rügen als reines Lügennest erweist, die Hochseekuh schnell einen Sonnenstich bekommt, Maschinisten am liebsten Schraubenmus in Öl essen und daß die Bordmaus Trixi .....?

Aber zuviel sollte hier noch nicht verraten werden, sonst wird man schon vorher seekrank und die gemeinsame Reise fällt gar ins Wasser!

Titelliste

  1. Klabautermänner (2:38)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  2. Ballade von Trixi (2:54)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  3. Drei Chinesen mit dem Kontrabass (4:45)
    T. und M: traditionell
  4. Kinder-Shanty (2:31)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  5. Insel-Lied (2:24)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  6. Leuchtturmliebe (4:17)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  7. Das Lied von der Hochseekuh (2:07)
    T: Joachim Ringelnatz, M: W. Rieck
  8. Seemannsgarn (3:02)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  9. Wenn ein Seemann Weihnacht feiert (3:35)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  10. Smutjes Lied (2:38)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  11. Die Flugfisch-Woche (3:05)
    T. Und M: Wolfgang Rieck
  12. Wenn ich einmal groß bin (4:45)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  13. Von der Meerjungfrau (4:37)
    T. und M: Wolfgang Rieck

Mitwirkende Musiker, Sänger und Sprecher

Wolfgang Rieck - Gesang, Gitarre, Meerestrommel, Mundharmonika, Tenorbanjo, 5-string Banjo, Dröthe
Karl Heinz Saleh - Gesang, Gitarren, Bass, Tenorbanjo, Percussion
Fred Saupe - Akkordeon, F-Tuba, B-Tuba
Martin Lillich - Kontrabass
Thomas Riedel - Gesang, Kuh-lisse, Sprecher bei “Wenn ich einmal groß bin”

Streichquartett
Dagmar Wahlich - Violine 1
Jürgen Grothe - Violine 2
Andreas Quade - Viola
Jens Naumilkat - Cello

Laura und Leon Saleh - Sprecher bei „Smutjes Lied“
Tianjiao Liu - Sprecherin bei „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“
Anja Piehl - Sprecherin bei „Wenn ich einmal groß bin“

Produktion: Thomas Riedel und Karl Heinz Saleh
Grafik und Gestaltung: Peter Bauer, Rostock

Aufgenommen und gemischt im Studio Riedel / Saleh, Tressow (Meckl.) und im alten Pop-Studio Nalepastraße, Berlin, Januar bis März 2002

Die CD ist mit einem Papp-Digipack versehen. Das beiliegende Booklet hat einen Umfang von 32 Seiten. Dort findet man alle Texte und herrlich, witzige Illustrationen zu jedem Lied.

Lesen Sie hier das Presseecho

"Die Maus im Fernrohr“ Lieder und Lügenmärchen von der Seefahrt (Auszüge)

Wolfgang Rieck ist norddeutsche Folk-(oder eher: Liedermacher)Legende, seit der Wende im Trio "Liederjan" gesamt-norddeutsch tätig. Dass er aber auch einen ernsteren Hintergrund hat als "nur" Musik, beweist er seit 1998 mit diesem Seefahrer-Programm. Schließlich ist er selber zur See gefahren, heute zeigt er es den Landratten-Kindern. Die CD strahlt eine Mischung aus Ungezwungenheit und Magie aus, die die Faszination des Live-Programms ahnen lässt. Obwohl (oder weil) es bei der Instrumentierung und Arrangement kindgemäß übersichtlich zugeht, sind richtig schöne Folksongs herausgekommen. Besondere Ausstrahlung erreichen Jens Naumilkats Streichquartett-Einflüsse. Für Spaß für Kids (und für sich selber) empfehle ich diese CD.

Folker Magazin für Folk, Lied und Weltmusik, November - Dezember 2002

Auf hoher See

Im Meer sind Perlen bekanntlich eher im Verborgenen zu finden. So auch auf dem von gängigen Strömungen bestimmten Markt der Kindertonträger. Wer hier nach originellen Exemplaren fischen will, wird in den stillen Buchten fündig: bei kleinen Verlagen und Produktionen wie beispielsweise der CD "Die Maus im Fernrohr“ des Mecklenburger Liedermachers Wolfgang Rieck. Im Westen vor allem bekannt geworden als ehemaliger Mitstreiter von LIEDERJAN, kennt er sich als gelernter Vollmatrose ebenso aus mit den rauen wie zärtlichen Seiten der hohen See. Und er versteht es, diese Erfahrungen humorvoll und überzeugend an Kinder weiterzugeben.

Mal stecken seine kraftvoll-dynamischen Lieder voller Bewegungs- und Sprachimpulse, dann wieder laden leisere Töne frei von klischeehafter Seefahrer-Romantik zum Träumen ein. Schönstes Beispiel: die Liebesgeschichte zwischen den Leuchttürmen von Warnemünde und Gedser. Bei so viel spürbarer Verbundenheit zu Küsten, Kapitänen, Kindern und Klabautermännern trifft Rieck in Musik wie Sprache den richtigen Ton. Meerestrommel, Akkordeon, Mundharmonika und Gitarre erweisen sich neben anderen akustischen Akzenten als seetaugliches Instrumentarium.

Die Texte sind vor allem durch ihren erzählenden Charakter, gepaart mit einem pfiffigen Wortwitz, geprägt. Durch Seemannsgarn eben - und darin verspinnt sich die Phantasie gern endlos. So können die Geschichten in den Köpfen der Kinder weitergehen und vielleicht eine Urlaubsfahrt auf kurzweilige Art begleiten. Nicht zuletzt lädt das von Peter Bauer rundum feinsinnig gestaltete Beiheft, in dem sich alle Texte mit ideenreichen Farbillustrationen wieder finden, zum Schmökern und Schauen ein.

 

Lieder von hier für Kinder von überall

…Musikalisch ist diese Scheibe bemerkenswert vielfältig, die Stile reichen vom Folkrock bis zum Shanty. Hinzu kommt, dass sich Wolfgang Rieck für die Produktion der CD noch gute Musiker und viele verschiedene Instrumente zugelegt hat:
Karl Heinz Saleh und Thomas Riedel brauchten Akkordeon, Tuba, Cello, Violine, Gitarre, Banjo, verschiedene Schlagzeuge und Mundharmonika u. a., um diese Kinder-CD zu produzieren. Ein Aufwand, der heute nicht mehr selbstverständlich ist. Kinder müssen sich oft mit Low-Budget-Produktionen abfinden, bevor sie in das für die Medienindustrie interessante Taschengeld-Alter kommen. Low-Budget-Produktionen, die dann auch danach klingen. Möglicherweise durfte auch diese Produktion nicht viel kosten, aber sie klingt, als wäre das große Geld auf die große Kinderliebe gestoßen. Und sie sieht auch so aus: Das Booklet mit den Bildern von Peter Bauer hat "Die Maus im Fernrohr“ zu einem multimedialen Kleinod werden lassen: Schauen und hören. Bald legt die Scheibe auch interaktive Qualitäten an den Tag: Wenn die Kinnings beginnen, die Lieder mitzusingen …

 

Mit Käpt’n Klaas auf Tour und Mehr/Meer

Wolfgang Rieck macht schöne Musik - das ist schon mal die erste Wahrheit. Und jetzt hab ich mit großer Freude seine Lieder und Lügenmärchen von der Seefahrt unter dem Titel "Die Maus im Fernrohr“ in die Hand genommen und vorgespielt. Für Kinder aber auch alle Großen ein Hochgenuss.

Schon once upon a time hatte Wolfgang mit seinem Ex-Partner Joachim Piatkowski in den Jahren der DDR besonders mit Kindern gearbeitet. Und man merkte schon immer: er mag die. Und wenn einer Kinder mag, merken die das. Und dann macht es beiden Seiten auch fix Spaß.
Den Spaß an der Freude merkt man bei allen Texten, die Wolfgang Rieck für diese CD geschrieben hat. Es geht um Klabautermänner und Leuchtturmliebe, um Seemannsgarn und die Flugfischwoche. Auch die alberne und doch so wirksame Geschichte von den "Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ treffen wir, sogar mit echtem Chinesisch, und das wunderbare Lied von der Hochseekuh von Ringelnatz …

Das Beiheft, hier in die Papphülle hineingearbeitet, ist eine Lust. Kindgerechte Zeichnungen, Fotos, alle Liedertexte. Der Duft von Wind, Wasser und Weite weht einen weit weg. Die Vertonungen der phantasievollen Texte sind eingängig und gefallen auf den ersten Hör. Auch sicher den Kindern!

Dirk Römmer in Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur, Heft 1, 2004

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