Der singende Mann

Ihr Warenkorb

0 CD/DVD im Warenkorb

Übersicht anzeigen

Hörbeispiele

Die zweite Solo-CD für Erwachsene ist offiziell am 9. September 2016 unter dem Titel "Der singende Mann" erschienen.

14 neue Lieder nach eigenen Texten und Gedichten von Theodor Kramer, Joachim Ringelnatz und Klaus Groth sind auf der CD zu finden. 18 Gastmusiker haben die Lieder musikalisch unterstützt u. a. das Streichquartett "United Strings" sowie das Bläserquartett "Fun Horns".

Titelliste:

  1. Un sei danzt... (5:06)
    T u. M.: Wolfgang Rieck
  2. Segelschiffe (2:23)
    T: Joachim Ringelnatz, M: Wolfgang Rieck
  3. Der Hollerbaum (3:35)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  4. Der singende Mann (3:02)
    T. u. M: Wolfgang Rieck
  5. Vergessene Helden (8:26)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  6. Der Bettler (3:14)
    T. u. M: Wolfgang Rieck
  7. Glücklich (2:15)
    T. u. M: Wolfgang Rieck
  8. Liebe im Schnee (2:38)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  9. Zum Neuen Jahr (3:03)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  10. Der Verschüttete (3:44)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  11. Schlaflied für Emilia (3:48)
    T. u. M: Wolfgang Rieck
  12. Liedchen (2:57)
    T: Joachim Ringelnatz, M: Wolfgang Rieck
  13. Sonett för H. un W. (2:55)
    T. u. M: Wolfgang Rieck
  14. Still, min Hanne (4:02)
    T: Klaus Groth, M: Leonhard Selle

Booklet - Der singende Mann

Booklet - Der singende Mann

Booklet - Der singende Mann

Mitwirkende Sänger und Musiker:

Wolfgang Rieck: Gesang, Gitarren, 5-String Banjo
Karl Heinz Saleh: Gitarren, Bass, Schlagzeug
Jürgen Beyer: Piano
Henning Schmiedt: Piano
Volodymyr Oliynyk: Knopfakkordeon
Sophia Warczak: Harfe
Thomas Braun: Violine, Flügelhorn
Henning Schiewer: Kontrabass
Gerald Fröhlich: Oboe
Roland Fidezius: Kontrabass
Leon Saleh: Schlagzeug

Bläserquartett Fun Horns:
Volker Schlott: Saxofon, voc. (Chor)
Nikolaus Neuser: Flügelhorn, voc. (Chor)
Jörg Huke: Posaune, voc. (Chor)
Falk Breitkreuz: Bassklarinette, voc. (Chor)

Streichquartett United Strings:
Dagmar Wahlich: Violine 1, voc. (Chor)
Jürgen Grothe: Violine 2, voc. (Chor)
Andreas Quade: Viola, voc. (Chor)
Jens Naumilkat: Cello, voc. (Chor)

Arrangements:
Jens Naumilkat, Titel Nr. 1, 3, 7, 10, 12, 13, 14
Jürgen Beyer, Titel Nr. 9

Produziert von Karl Heinz Saleh, Tressow.
Aufgenommen im Studio Saleh, Tressow (2013 bis 2016) und im Studio des Babelsberg-Filmorchesters, Potsdam-Babelsberg vom 11.03. bis 13.03.2016.

Gemischt, bearbeitet und gemastert: Karl Heinz Saleh und Ernst Bergner, Berlin.
Gestaltung: Uwe Maroske, Lichtenberg

Die CD ist mit einem Papp-Digipack versehen und mit einem 36-seitigen Booklet ausgestattet, mit sämtlichen Texten und vielen Fotografien!

Großes Foto oben: Frank Pudel, Magdeburg

Lesen Sie hier das Presseecho

  

Liederbestenliste
Präsentiert vom Deutschsprachige Musik e. V. mit Unterstützung von Folker, dem Magazin für Folk, Lied und Weltmusik (www.folker.de) und Concerto, Österreichs einzige Publikation für Jazz, Folk, Blues und World Musik (www.concerto.at). Mehr Informationen: www.liederbestenliste.de

Persönliche Empfehlung

Album: Wolfgang Rieck "Der singende Mann"
Bluebird Café Berlin Records (www.bcb-records.de)

Empfohlen von Petra Schwarz, Berlin, Jurorin der LIEDERBESTENLISTE

Wir kennen uns seit 40 Jahren und hatten uns etwas aus den Augen verloren - umso mehr freue ich mich über dieses Werk, ein - Achtung Begeisterung - Gesamt-Kunstwerk! Es ist viel mehr als die Summe der Teile und eben doch von diesen 'Teilen' getragen: von den wundervollen Liedern, von den exzellenten (18!) Musikern, von den sensiblen Arrangements und vom sehr informativen 36-seitigen Booklet. Und vor allem:von

d i e s e r Stimme! So kraftvoll, so einfühlsam, so unverkennbar.

'Der singende Mann' Wolfgang Rieck hat die Hälfte der 14 Song-Texte selbst geschrieben; die Kompositionen stammen - bis auf eine - alle aus seiner Feder. Angeregt durch die Barlach-Figuren »Tanzende Alte« entstand der Opener »Un sei danzt...« - für mich ein Ohrwurm - und »Der singende Mann« - Titelsong der CD und Credo (?) des Sängers, der auch für die Gitarren- und die 5-String-Banjo-Klänge verantwortlich ist.

Man findet vom gebürtigen Rostocker, der bis heute in seiner Heimatstadt lebt, natürlich auch Maritimes: neben zwei eigenen Songs in plattdeutsch (das schon erwähnte »Un sei danzt« sowie das »Sonett für H. un W.«) die »Segelschiffe« von Joachim Ringelnatz, von dem auch das wunderbare »Liedchen« stammt. Vom österreichischen Lyriker Theodor Kramer hat Rieck vier Texte vertont. Dieser - lt. Thomas Mann einer „...der größten Dichter der jüngeren Generation“ - hat es Wolfgang Rieck offenbar angetan. 

Die Lieder sind poetisch, z.B. das »Schlaflied für Emilia«: „...Zeit lässt sich nicht borgen; lässt sich leben nur.“ oder politisch: z. B. „Was soll ich tun in diesen Zeiten? Mach ich mich klein oder richt' ich mich auf?“ fragt er in »Vergessene Helden«. Oder: politisch und poetisch. Z. B. »Der Verschüttete« (mit einem Kramer-Text) - alles sehr eindrucksvoll.

Am 09.09.2016 erschienen, ist »Der singende Mann« die „...zweite Solo-CD für Erwachsene“ von Wolfgang Rieck. Davor hat er im Duo Piatkowski & Rieck (1975-1993) zwei LPs und eine CD, mit Liederjan (1993-2001) vier CDs und für Kinder noch einmal drei CDs vorgelegt. Er ist seit mehr als 45 Jahren musikalisch aktiv; davon seit 35 Jahren - wie er schreibt - „... freiberuflich auf den Kleinkunstbühnen Deutschlands unterwegs.“

Für sein jüngstes Werk hat sich Wolfgang Rieck viel Zeit genommen und er hatte bei der Umsetzung - das ist unüberhörbar - höchst professionelle musikalische Unterstützung. Als ich mich schon beim ersten Hören entschied, den 'singenden Mann' hier zu empfehlen,
wusste ich naturgemäß noch nicht, dass diese CD auch 'Album des Monats' sein, sprich: die meisten Punkte in dieser Rubrik der Liederbestenliste im August erhalten würde. Und auch nicht, dass sich in den TOP 10 der aktuellen Wertung der Liederbestenliste gleich noch zwei Songs platziert haben. Also: unbedingt hören!

Liederbestenliste | © Deutschsprachige Musik e.V.

Töne zwischen Himmel und Meer – die neue CD von Wolfgang Rieck

Glücklich, wer lebt und sich daran freut,
glücklich, wer liebt und es nicht bereut,
glücklich, wer gibt und nicht danach fragt,
was es wohl bringt – ein großes Herz wagt.

Glücklich, wer lacht und das Leben genießt,
glücklich, wer träumt, sich der Welt nicht verschließt,
glücklich, wer sieht des Anderen Not
und schielt nicht ängstlich aufs eigene Brot…

So beginnt eines der Lieder auf der neuen CD von Wolfgang Rieck, das im wiegenden Dreiertakt davon erzählt, was es heißt, glücklich zu sein – nicht mit großen Gesten und riesigen Luftschlössern, sondern warm und staunend mit dem verbunden, was sich als Glück an jedem Tag entdecken und leben lässt, was wir nicht nur empfangen, sondern ebenso frei verschenken können: Gesang zum Beispiel oder auch einfach mal Stille – alles hat seine Zeit.

Wieder ist es diese besondere Sensibilität, mit der Wolfgang Rieck für die Lieder dieser CD Worte und Töne gefunden hat, in eigenen Versen wie auch in Gedichten von Theodor Kramer, Joachim Ringelnatz u.a. Oder in der Kunst: Barlach-Werken hat er mit Texten und Vertonungen wie „Der singende Mann“, „Der Bettler“ und „Un sei danzt“ eine Stimme gegeben, hat sich spürbar eingefühlt in die ausdrucksstarken Skulpturen, hat ihre Sprache verstanden – und auch hier ein Glück entdeckt, das in der Körperhaltung und den Gesichtszügen der Figuren seinen Ausdruck findet:
„Wat bruk wi för’t Läben?/ Wat is man Ballast?/ Sünd wi nich up Ierd‘ för Tiet blots een Gast?“ gibt er mit den Tanzschritten der Alten in Platt zu bedenken.
Und bei dem „Singenden Mann“ heißt es am Ende:
„Ich such für mein Leben das einzige Lied / das alles berührt, was mir wert: /
voll Hoffnung und Sehnsucht, voll kühner Magie / mit redlichem Vers aus Melancholie /
was oft uns der Alltag verwehrt/

Die Sehnsucht, empfänglich zu bleiben und sich berühren zu lassen von dem, was sich im Leben als wertvoll offenbart, scheint sich wie ein roter Faden durch die CD zu ziehen – mit Wehmut und mit Übermut, mit Lebenslast und mit Lebenslust, mit dem weiten Blick in die Welt – wie bei den “Segelschiffen” des Ringelnatz – ebenso wie mit der innigen Zuwendung durch ein Wiegenlied.

„Ich such für mein Leben den richtigen Ton – / er klingt zwischen Himmel und Meer./
Der Sturm ist sein Bruder – er trägt ihn davon / hinaus in die Welt entschwindet er schon. / Ihn zu erspüren fällt schwer!“, so erzählt „der singende Mann“ weiter.

Ja, irgendwo dort zwischen Himmel und Meer scheint der Rostocker Liedermacher Wolfgang Rieck sich aufgemacht zu haben, dem Glück in seinen wechselnden und windgeprüften Formen die passenden Töne abzulauschen. Und vieles davon durchweht nun seine Lieder, wohnt in den abwechslungsreichen und fein aufeinander abgestimmten Arrangements, spiegelt sich in den Fotos zu den Texten im Booklet wider – kaum möglich, beim Hören, Lesen, Nachdenken nicht vom Glück berührt zu werden…

Susanne Brandt, Büchereizentrale Schleswig-Holstein

CD-Rezension „Der singende Mann“ von Wolfgang Rieck

in Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur, 106. Jahrgang, Heft 3/2016

Wolfgang, der Unermüdliche, hat eine neue CD fertiggestellt und vorgelegt, die eine Menge konzentrierter Arbeit abgefordert haben mag. „Eine Ochsentour“! kann man sagen. 14 Kostbarkeiten unter dem Titel „Der singende Mann“ sind entstanden – eine Skulptur des Dichter-Bildhauer-Malers Ernst Barlach, die den Titel leiht.

Bis auf einen einzigen Klassiker „Still, mien Hanne“, von Leonhard Selle auf den plattdeutschen Text von Klaus Groth, stammen alle Melodien von Rieck selbst. Auch sieben (7) der Texte hat Wolfgang selbst geschrieben, darunter zwei auf Platt. Die anderen benutzen zweimal Ringelnatz und viermal Theodor Kramer, den schon einmal von Rieck eindrucksvoll vertonten Dichter, der lange vergessen war.

Das Beiheft, in die CD eingeschweißt, ist eine Augenweide. Von der grafischen Gestaltung bis zum gut gegliederten Aufbau finden wir alle Liedertexte und dazu Bilder, die erläutern und vertiefen. Natürlich auch die „Tanzende Alte“, „Der singende Mann“ und „Der Bettler“ von Barlach. In der ersten Hälfte „Vergessene Helden“, ein von einer gesungenen Strophe mehrfach unterbrochener Sprechtext, auf Musik gelegt, der die Verfolgung von Juden in der NS-Zeit und deren Bewahrung durch einzelne Personen, die zum Teil dafür den Tod fanden, thematisiert. Das geht nahe und unter die Haut!

Vom Kinder-„Schlaflied für Emilia“ über das „Liedchen“ von Ringelnatz bis zum Liedes- und Leidesthema – auch in plattdeutscher Sonettenform – reicht das Spektrum. Und ich glaube es sofort: es hat den Mitwirkenden in allen Sparten von musikalischer Begleitung bis technischer Aufbereitung eine Riesenfreude bereitet, mit dem „singenden Mann“ zusammen zu arbeiten. So hat eine starke Gruppe Wolfgang Rieck den Rücken gestärkt und einem kleinen „Wunderkind“ auf die Welt geholfen. Ich habe die Doppelung vieler Namen an dieser Stelle vermieden und lege die CD gern und mit Nachdruck allen Freunden guter Musik auf den CD-Player.

Dirk Römmer

Wolfgang Rieck "Der Singende Mann"
Bluebird Cafe Berlin Records, 2016

Das neue Album vom Mecklenburgischen Folksänger Wolfgang Rieck hat eine wunderschöne Magie, die mich nicht loslässt. Auf seinem Album "Der singende Mann" finden sich sowohl eigene Lieder als auch Liedversionen von Gedichten von Theodor Kramer und Joachim Ringelnatz. Die meisten Lieder sind in Hochdeutsch, doch gibt es auch drei charmante plattdeutsche Lieder.

Die meisten Lieder erzählen Geschichten - und ganze drei Lieder von Wolfgang Rieck auf diesem Album wurden inspiriert durch Skulpturen von Ernst Barlach: Wunderschöne Lieder angeregt vom vom "Singenden Mann", vom "Bettler" und dem "Tanzenden Alten" (das plattdeutsche Ohrwurm-Lied "Un sei danzt").

"Vergessene Helden" ist ein beeindruckender gesprochener Text mit gesungenem Refrain von einigen der deutschen Helden, die im zweiten Weltkrieg unter Einsatz ihres Lebens Leben der von den Nazis verfolgten gerettet haben. Wolfgang's Lied "Glücklich" wiederum ist ein positives Lied über die einfachen Glücke im Leben, während Ringelnatz's "Liedchen" ein toll interpretiertes unsinniges Lied ist. Die Musikinterpretationen sind hervorragend, mit Gitarren, einem Bläserquartett, einem Streichquartett, Piano, Akkordeon, Violine, Harfe und mehr.

Was für ein brillantes Album - das beste deutschsprachige Folkalbum, das ich seit langem gehört habe.
© Michael Moll

nachzulesen unter: http://www.folkworld.de/61/d/cds1.html

Bestellen Sie die CD für 17,00 € zzgl. Versandkosten (2,50 €).