Alles muss sich wandeln

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Hörbeispiele

Die zweite Solo-CD (nach der Kinder-CD "Die Maus im Fernrohr") von Wolfgang Rieck ist im Dezember 2003 unter dem Titel "Alles muss sich wandeln" erschienen.

16 Lieder (eigene Vertonungen) aus seiner Feder und nach Texten anderer Autoren (Theodor Kramer, Joachim Ringelnatz, Martin Opitz und Werner Bergengruen sind darauf zu hören. Zahlreiche Freunde und Musiker-Kollegen standen ihm bei dieser Produktion zur Seite (u. a. Streichquartett und ein A-capella-Quintett).

Titelliste

  1. Auf ein blasses Mädchen (2:41)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  2. Land in Sicht (2:10)
    T: Joachim Ringelnatz, M: W. Rieck
  3. Es ist schön… (4:17)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  4. Ja, ich kann eine Liebste noch finden… (3:05)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  5. St. Petri (4:20)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  6. Von der Meerjungfrau (4:35)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  7. Alles muss sich wandeln (5:00)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  8. Wenn du schon schläfst… (3:58)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  9. Raatslag an ehr jungen Süstern (2:59)
    T: Francois Villon, plattdt. Nachdichtung:
    Friedrich Hans Schaefer, M: W. Rieck
  10. Ode (3:20)
    T: Martin Opitz, M: Wolfgang Rieck
  11. Kaschubisches Weihnachtslied (2:42)
    T: Werner Bergengruen, M: W. Rieck
  12. Ein Weihnachten (3:25)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  13. Schlaflied vom Rand der Welt (4:29)
    T: Theodor Kramer, M: Wolfgang Rieck
  14. Winter, oh du kalter Freund (3:25)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  15. Jenny (2:44)
    T. und M: Wolfgang Rieck
  16. Abendlied (3:44) T. und M: Wolfgang Rieck

Mitwirkende Sänger und Musiker

Wolfgang Rieck - Gesang, Gitarren, 5-string Banjo, Mundharmonika, Meerestrommel
Karl Heinz Saleh - Gitarren, Bass, Trommel
Fred Saupe - Akkordeon
Mathias Nitschke - Flügelhorn
Joachim Vetter - Kirchenorgel (St. Marien, Rostock)
Sibylle Schildmann - Oboe
Ulrich Tewes - Saxophon
Martin Lillich - Bass
Jürgen Beyer - Piano, Keyboard
Angela Driesnack-Zendeh - Violine

Streichquartett United Strings
Dagmar Wahlich - Violine 1
Jürgen Grothe - Violine 2
Andreas Quade - Viola
Jens Naumilkat - Cello

A-cappella-Quintett quod libitum
Corinna Rieck - Sopran 1
Carolin Camesasca - Sopran 2
Britta Grevenrath - Alt
Gunnar Rieck - Tenor
Ulrich Arph - Bass

Arrangements
Jens Naumilkat: Titel 3 – 6 – 9 – 11 – 15 – 16
Jürgen Beyer, Jens Naumilkat: Titel 7
Karl Heinz Saleh: Titel 1 – 4 – 8 – 10 – 12 – 14 – 15
Gunnar Rieck (Chorarrangements): Titel 2 – 4 – 5 – 14

Produziert von Karl Heinz Saleh
Gestaltung: Ria Henning

Aufgenommen von Februar bis Oktober 2003 im Studio Saleh, Tressow (Meckl.), in der St. Marien-Kirche Rostock, in der Evangelisch-methodistischen Kirche Wismar, sowie in der Nikodemus-Kirche Berlin-Neukölln.

Die CD ist mit einem Papp-Digipack versehen und mit einem 40-seitigen Booklet ausgestattet, mit sämtlichen Texten und vielen Fotografien!

Lesen Sie hier das Presseecho

Balladen im Bachschen Spannungsbogen

Aus seiner neuen CD singt der Liedermacher Wolfgang Rieck mit Charme von schrägen Außenseitern Johann Sebastian Bach wird überdauern. Selbst wenn ewiges Eis die Erde unter sich begraben sollte oder die Sonne ihren Planeten verbrennt - dem C-Dur -Präludium aus dem zweiten Teil des "Wohltemperierten Klaviers" des Meisters wird all das nichts anhaben.

Einer, der das weiß, ist der Liedermacher Wolfgang Rieck. Der Rostocker Musiker lässt sich von Bach inspirieren. Fast alle seine Lieder sind sowohl vom Bachschen Spannungsreichtum wie von protestantischer Sicherheit geprägt. Und bei diesem Prinzip bleibt Rieck, der dieses gewisse Lächeln in den Augenwinkeln versteckt, als wäre er einer der letzten wirklichen Klabautermänner. Auch wenn er - wie in seiner jetzt erschienenen ersten Solo-CD für Erwachsene "Alles muss sich wandeln" - mit pfiffigen Wortspielen und Charme von suspekten Gestalten und schrägen Außenseitern singt. Und mit seinem schrägen Blick könnte der 50jährige einem glatt erzählen, im Himmel sei Jahrmarkt - man würde sofort losziehen, um danach zu suchen … Solche Liedermacher wie ihn gibt es nur noch wenige: Er spielt Gitarre, Banjo, Mundharmonika, Tenorhorn, Blockflöte. Er hat eine natürliche Abneigung gegen alles Elektronische, Künstliche; er komponiert und textet.
Riecks Stimme kann man sich am besten vorstellen, wenn man an eine Kreuzung aus einem kultivierten Wolf Biermann und einem Bänkelsänger denkt …

Der Anspruch des Liedermachers ist hoch: "Texte müssen klingen und sie müssen etwas zu sagen haben." Dann gelingen auch so persönliche Lieder wie die nach sechs Gedichten von Theodor Kramer (1897-1958). Kramer - dieser österreichische Urpoet, der als Jude nach England emigrieren musste - ist heute fast vergessen. Wären da nicht die sorgfältig arrangierten und leisen Lieder. Sofort hört man diesen einfachen und eindringlichen Balladen an, mit wie viel Sorgfalt und Zuneigung sie von dem Mecklenburger Liedermacher behandelt wurden. Wunderbar altmodisch und melancholisch sind diese Chansons - so, wie es im Herzen des Musikers aussehen mag.

 

Kontinuität in unruhigen Zeiten

Da wagt jemand mit sorgsam gefügten Worten und zumeist sanften Klängen Kontinuität in Zeiten von hypermobiler Ruh- und Rastlosigkeit, Hip und Hop mit Zappelzwang, singt nach 30 Jahren Bühnenpräsenz: "Alles muss sich wandeln" und landet damit auf Platz 1 der Liederbestenliste. Das ist bemerkenswert. Welcher Nerv ist so genau getroffen worden? Wer ist der Mann aus Mecklenburg, und wie kommt er zu seinen Liedern?

Folgt man diesen Fragen durch die künstlerische Biographie Wolfgang Riecks, von der aktuellen CD mit dem gleichnamigen Titelsong über die verschiedensten musikalischen Konstellationen der letzten Jahre, Kinderprogramm und der Zeit mit LIEDERJAN zurück bis zu den ersten, noch bei AMIGA erschienenen LPs "Plattdeutsche Lieder" (1983) und "Utkiek" (1987), zusammen mit Joachim Piatkowski, beeindruckt bei allen Facetten, allen Nuancen der einzelnen Programme, vor allem besagte Kontinuität in wesentlichen Wertigkeiten: Ton, Text und Themen. Das, könnte man sagen, sind in dem Fall die Koordinaten, an denen man seinen Anspruch beim Liedermachen messen kann. Es ist auch eine Art Treue, Vertrauen zu sich selbst und dem eigenen Stil …
Erweitert man den Blick über den Solisten hinaus, kommt man wiederum nicht an dem Begriff "Kontinuität" vorbei. Kollegen und Freunde wie Jens Naumilkat, Karl Heinz Saleh und einige andere begleiten die Arbeit Riecks teilweise schon seit 20 Jahren. Ihnen sind viele einfühlsame Arrangements gedankt, manchmal eigenwillig, nie aufdringlich - wunderschöne Klangspielereien, die nicht nur musikalisch wertvoll sind und die Grenzen zwischen Folk, Lied und klassischen Elementen verschwimmen lassen, sondern oft assoziativ die Textinhalte unterstützen, ummalen, illustrieren …
Mit Hinblick auf die seit Ende des vergangenen Jahres auf eigenen Füßen stehende Liederbestenliste - die Möglichkeit schlechthin, auf deutschsprachige Lieder aufmerksam zu machen - könnte man damit schließen, dass der Mann aus Mecklenburg hier einen Platz einnimmt, der ihm schon seit langem gebührt…

Cathrin Alisch in FOLKER, Zeitschrift für Folk, Lied und Weltmusik vom 4. 4. 2004

Die Liederbestenliste 2004

Persönliche Empfehlung von Danuta Görnand (Jurorin) für den Monat Februar:
"Alles muss sich wandeln" von Wolfgang Rieck

CD des Monats März: "Alles muss sich wandeln" von Wolfgang Rieck

Der Titelsong "Alles muss sich wandeln" als Neuvorstellung auf Platz 2 der Liederbestenliste im März 2004

Von April bis Juni 2004 steht "Alles muss sich wandeln" auf Platz 1 der Liederbestenliste.

Die Liederbestenliste ergibt sich aus einem Wertungsverfahren, an dem sich ca. 20 Musikjournalisten, Hörfunkredakteure, Fernsehjournalisten und Publizisten aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz beteiligen.

Ein schönes Stück Heimat

Wolfgang Rieck präsentiert seine CD "Alles muss sich wandeln"
… Die Lieder sind sensibel instrumentiert und arrangiert - was nicht heißt, dass es nur besinnlich zugeht. In seiner Ode an die Kirche St. Petri passen die wuchtigen Bach-Interpretationen mit der Orgel gut hinein … Eine weitere Köstlichkeit ist die plattdeutsche Fassung eines Liedes aus Francois Villons "Testament" von Friedrich Hans Schäfer - bei diesen lebensprallen Themen ist das Niederdeutsche in seinem Element. Hier entfaltet es seinen spröden Charme, eine bemerkenswerte Mischung von Direktheit und Zurückhaltung. Wolfgang Rieck ist ein Mecklenburger Gewächs, mit tiefen Wurzeln in dieser Erde, gebeutelt und erstarkt von diesem ständigen Wind. Seit Jahren ist er unterwegs in Norddeutschland, bei Kindern und Erwachsenen, bei Fans und Gästen. Und er kehrt immer wieder zurück hierher, denn er weiß, woher er kommt, woher seine Inspirationen kommen. Man mag ihm zuhören, weil er sich zurücknimmt, weil er auch andere zu Wort kommen lässt. Das Derbe und Direkte zitiert er lieber, als dass er es in seinen Texten ausbreitet. Mehr davon!

 

Lieder ohne Kompromiss

Wolfgang Rieck - bekannt aus dem Duo Piatkowski/Rieck - bleibt sich mit seinem ersten Solo-Album "Alles muss sich wandeln" treu
…"Und so lasst uns leben, / drauf, dass nichts sich fügt, / nichts von ew’ger Dauer/ dem Lauf der Zeit genügt" singt Rieck (50) im Titelsong. Der Text wie auch sämtliche Melodien des Albums stammen von dem mecklenburgischen Liedermacher selbst. Wer sich so rückhaltlos zu Veränderungen, zum Neuen bekennt - kehrt sich der nicht zugleich vom früher Gesungenen - etwa vom Plattdeutschen - ab? "Nein, so ist das nicht gemeint", sagt Wolfgang Rieck entschieden. Schließlich seien drei Lieder auf der neuen CD niederdeutsch. Zwei davon hat er selbst geschrieben, eins über eine kleine "Jenny mit de brunen Ogen" und eins über die Rostocker Kirche St. Petri. Warum diese auf Platt? "Das ergibt sich irgendwie unbewusst. Diese Sprache ist sangbarer und klangvoller, einfach poetischer als Hochdeutsch", sagt Rieck. Es hängt mit dem Thema zusammen, so wie sich auch die Tonart einer Melodie "einstellt".
Musikalisch markiert die CD ebenfalls keinen Sinneswandel. Die Melodien spielen lied- und chansonhaft zwischen ernst und heiter … Die Arrangements (Karl Heinz Saleh, Jens Naumilkat u. a.) sind jedoch so aufwändig und ausgefeilt, dass man seinen Ohren nicht trauen mag. Alle Instrumente werden von Musikern gespielt, die mit Rieck befreundet sind. Besondere Farben steuern das A-cappella-Quintett "quod libitum" aus Wismar, das Streichquartett "United Strings" aus Berlin und der Rostocker Kirchenorganist Joachim Vetter bei.
"Alles muss sich wandeln" - auf Wolfgang Riecks Leben scheint das ganz und gar nicht zuzutreffen. Eher auf die äußeren Umstände: Die richtet sich der Liedermacher so ein, dass er seine anspruchsvollen künstlerischen Ziele umso kompromissloser umsetzen kann. "Texte müssen klingen und sie müssen etwas zu sagen haben", lautet Riecks Grundsatz. Dann gelingen so schöne Lieder wie die nach sechs Gedichten von Theodor Kramer (1897 - 1958) …

 

Vertonte Lyrik für Erwachsene

… Mit "Alles muss sich wandeln", einer Sammlung von 16 Liedern und Gedichten hat Wolfgang Rieck jetzt eine erstaunliche CD für Erwachsene eingespielt. Erstaunlich deshalb, weil der gebürtige Rostocker dort gleichzeitig einen kühnen Querschnitt durch sein vielfältiges Schaffen bietet, musikalisch und stilistisch einen weiten Bogen spannt und dennoch ein überzeugend homogenes, stimmiges Album vorlegte …
"Ich wollte eine CD mit poetischen Texten machen, die möglichst farbig ist und dazu verleitet, sie immer wieder anzuhören", erklärt Rieck. Das Ergebnis ist eine sehr stimmungsvolle musikalische Umsetzung eigener Texte und mehr oder weniger bekannter Lyrik aus unterschiedlichen Epochen - von einer der Jugend gewidmeten "Ode" des schlesischen Dichterfürsten Martin Opitz über Ringelnatz’ Matrosengesang "Land in Sicht" bis zu Werner Bergengruens kaschubischem Weihnachtslied aus den 30er Jahren. Einen Schwerpunkt aber bilden die sechs anrührenden Gedichte des österreichischen Juden Theodor Kramer, der zwischen den Weltkriegen zu den meistgedruckten Dichtern im deutschsprachigen Raum zählte und der im englischen Exil in Vergessenheit geriet. Die Umsetzung des Albums ist so farbig geraten wie die Auswahl der Texte und Themen. Rund zwei Dutzend Musiker und Arrangeure haben an dem aufwändig produzierten Album mitgewirkt …

 

CD-Empfehlung
Wolfgang Rieck: "Alles muss sich wandeln"

An Pfingsten 2003 war er zusammen mit Heike Beyer-Kellermann für mich das musikalische Highlight des Theodor-Kramer-Wochenendes auf der Waldeck. Nun ist kurz vor Weihnachten auch seine lang erwartete CD erschienen.
Das mit viel Liebe gemachte Vierzig-Seiten-Booklet verdient als erstes eine Erwähnung. Die Texte sind auf hellem Hintergrund in lesbarer Schriftgröße gedruckt, geschmackvoll ausgesuchte Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien passen atmosphärisch gut dazu. Manch nützliche Erläuterung (z.B. zum schlesischen Dichter Martin Opitz oder die Worte Erwin Chvojkas zu Theodor Kramer) rundet den gelungenen Gesamteindruck ab. Dies soll einmal hervorgehoben werden, da gerade die Textbeilagen bei den meisten CDs viele Wünsche offen lassen.
Schaut man sich die Autoren der Texte an, wird es richtig spannend: sechsmal Theodor Kramer, dazu Ringelnatz, Villon, Bergengruen, der mir bis dahin unbekannte Martin Opitz, aber auch fünf eigene Texte von Wolfgang Rieck. (Ob das wohl gut geht?)

Bevor ich mir nun endlich die Lieder anhöre, noch ein kurzer Blick auf die Musiker. … Staunen! Produziert und gitarrenbegleitet wurde die CD von Karl Heinz Saleh (u. a. einst im Dresdener Gitarrenduo, Gitarrist bei Gerhard Schöne und Wenzel), weiterhin an der Gitarre Jörg Kokott (Chanson-Preisträger Zarah 2002), dazu noch neun Musiker (Akkordeon, Flügelhorn, Kirchenorgel, Oboe, Saxofon, Bass, Piano, Violine, …), das Streichquartett United Strings, das A-cappella-Quintett quod libitum und natürlich Wolfgang Rieck selbst an vier Instrumenten. Dabei wusste ich seit Pfingsten, dass Rieck eigentlich keine Begleitmusiker nötig hat. Sein Spiel auf der Gitarre, dem Banjo und dem Bandoneon waren absolut großartig gewesen. Haben Ost-Liedermacher eigentlich eine bessere musikalische Ausbildung als die Kollegen im Westen?

Kurzum, vor dem ersten Anhören der CD war ich sehr gespannt und zugleich skeptisch. Können Riecks eigene Texte mit den anderen Hochkarätern mithalten?
Ist der musikalische Aufwand nicht überdimensioniert?
Beide Befürchtungen zerschlugen sich dann rasch. Die Begleitung der Texte fällt durch die Bank sehr dezent aus, und die mehrstimmige, wohlklingende Chorbegleitung wertet einige Stücke ungemein auf. Kein Lied klingt wie das andere. Villon auf Plattdeutsch, Motive aus einer Bach-Kantate an der Kirchenorgel, durchweg melancholisch angehauchte, besinnliche, in nachdenkliche Stimmungen versetzende Themen, dies könnten Schlagworte für die CD sein. Und die eigenen Texte? Sie fügen sich sehr gut ein! Sein Kinderlied "Jenny mit de brunen Ogen" gehört seit langem zu meinen Lieblingsliedern. 1993 sang Rieck dieses Lied, damals auf Hochdeutsch, auf der legendären Liederjan-CD "Wie im Paradies". Für mich zählt dieses Lied mit zu den schönsten Liebesliedern über ein Kind.
Fazit: Wer Lust auf Musik zum Zurücklehnen mit einfach schönen und gut klingenden Texten hat, der sollte diese CD hören. Sie kann ein Ruhepol im turbulenten Trubel unserer Zeit sein.

Andreas Räsch in Köpfchen - Zeitung der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. vom März 2004

Mit Käpt’n Klaas auf Tour und Mehr / Meer

…Womit ich zu einer CD komme, die mich sehr angerührt hat. "Alles muss sich wandeln" heißt sie. Wie ist doch diese CD liebevoll gemacht. Mit höchster Akkuratesse. Voller wunderschöner Landschaftsfotos und Portraits, auch altes Fotomaterial aus dem Hamburger Gängeviertel finden wir, das die sensationelle Wiederentdeckung von Theodor Kramer illustriert. Viele seiner Texte, seiner lust- und leidvollen Liebesgedichte hat Rieck ausgegraben und vertont und stellt sie hier zum ersten Mal vor…
… Wie man von dieser CD, die so abwechslungsreich daher kommt, sowieso nur schwärmen kann. Mich abgebrühten Kerl schmiss es beim Abhören hin und her zwischen Angerührt sein und Umgerührt Werden. Auch hier haben wir eine Spannbreite von Stilen und instrumentaler Fülle und gestalterischem Können - ja, ich schwärme! Und das ist auch gut so!
…Leute, wenn ihr genießen wollt und allerbeste Qualität erwerben: Kauft euch diese CD!

Dirk Römmer in Quickborn, Zeitschrift für plattdeutsche Sprache und Literatur Nr. 100, Heft 1, 2004

…Ehedem auch sehr populär und seit seiner Emigration 1939 fast vergessen ist der österreichische Dichter Theodor Kramer. Wolfgang Rieck, ein Liedermacher aus Mecklenburg (Musiker seit über 30 Jahren, früher auch mal bei LIEDERJAN) hat auf seiner neuen CD Alles muss sich wandeln(16 Tracks, 57:12 min., Texte, Infos) sechs seiner Texte dem Vergessen entrissen, vertont und interpretiert. Es ist eine rundherum schöne und gelungene Produktion geworden. Ein sorgfältiges und liebevoll gestaltetes Booklet deutet schon an, was sich beim Hören bestätigt: Wolfgang Rieck versteht sein Handwerk, er nimmt seine Kunst und die Zuhörer ernst, und diese hohe Qualität spiegelt sich auch in seinen eigenen Texten, den Kompositionen, den Arrangements und dem Vortrag wieder. Schöne, nachdenkliche Lieder (auch in Platt), nichts für die Schnelle.

 

Ein abwechslungsreiches Album auf hohem Niveau

Dass in diesem Album viel Mühe und Aufwand steckt, zeigt bereits das wunderschön gestaltete 40-seitige (!) Booklet. Rekordverdächtig ist auch das Aufgebot zur Begleitung des Autoren: ein Streichquartett, ein A-capella-Quintett und 10 zusätzliche Musiker, darunter alte Bekannte wie Karl Heinz Saleh und Jörg Kokott …
Musikalisch gereift präsentiert der Mecklenburger ausschließlich Eigenkompositionen, die an Folk-Wurzeln (Piatkowski/Rieck) erinnern, z. T. im plattdeutschen Dialekt …
Insgesamt ein abwechslungsreiches Album auf hohem Niveau.

Reinhard Ständer in FOLKER, Zeitschrift für Folk, Lied und Weltmusik

FolkWorld’s best CDs 2004
(Editors & Contributors’ Choices)

FolkWorld’s editors, Michael & Christian Moll, picked 10 CDs out of the piles of albums that arrived at FolkWorld in 2004 as their 10 favorites - as usual, the choice is subjective.
3. The third best CD of 2004:
Wolfgang Rieck "Alles muss sich wandeln” (Germany)
Songs and stories in German language, sung by stunning singer and great songwriter Wolfgang Rieck. These are songs full of passion and emotion. Additionally to his songwriting talent, Wolfgang has the ability to choose songs perfectly suitable for his singing. Although the lyrics are always in the center, the emotion can be felt even if you cannot understand the language.

Michael und Christian Moll in www.folkworld.de/30/e/top2004.html

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